Dienstag, 29. Juni 2010
Und so gings los
Es ist Montag, der 28.Juni, 22 Uhr. Ich hab endlich wieder Internet und kann Euch endlich erzählen, wies mir so in den letzten Tagen ergangen ist:
Am Donnerstag vormittag wurden meine - nein, ich korrigiere: UNSERE Möbel und sonstige Millionen Kleinigkeiten von einer Spedition eingeladen. Schon beim Packen in den vorhergegangenen Tagen war mir aufgefallen, dass ich doch ein BIßCHEN mehr Krimskrams hab, als ich je zugeben würde. Trotzdem war alles recht schnell verladen und ich mußte nur noch bis zum Abend warten (Wohnungsübergabe), um meine geliebte Wohnung für immer zu verlassen. Die Zeit hab ich nochmal sinnvoll genutzt (Friseur, nochmal Tschüssi sagen usw.). Und dann gings los mit 2 Autos. Da ich in der Nacht vorher schon kaum geschlafen hatte, war ich natürlich nicht mehr ganz taufrisch und irgendwann in der Nacht haben wir uns nur noch von Rastplatz zu Rastplatz gehangelt. Nach dem vierten Rastplatz, den wir wegen meiner ständig zufallenden Augen angefahren hatten, machten wir eine richtige Pause. Nur mal ´n halbes Stündchen schlafen, das dann über 2 Stunden dauerte. So zwischen vier und halb fünf starteten wir dann wieder und fuhren in einen wunderschönen Sonnenaufgang, Nebel stieg von den Wiesen auf und ich hatte das Gefühl: Was de hier machst, machste goldrichtig!
In Berlin angekommen, so gegen 7 Uhr, empfing mich auf meinem Kopfkissen ein Anti-Monster-Spray, das mir meine Schwester hingelegt hatte, damit ich mich in der ersten Nacht nicht fürchten muß. Fand ich hinreißend. Hab dann auch kurz und gut geschlafen. Gegen Mittag kamen meine Kisten an. Ich hätte schwören können, dass die doppelt so viel ausgeladen haben, wie sie eingeladen hatten. Langsam füllten sich alle verfügbaren Freiräume, bis man letztendlich nirgends mehr treten konnte. Da bekam das Wort Platzangst mal wieder ne völlig neue Bedeutung...
Freitag abend besuchten wir dann unsere erste Party in Berlin, die wir leider vorzeitig und völlig nüchtern verlassen mußten, denn wir waren müde UND Hunde-Sitter. Am Samstag haben wir hauptsächlich nix gemacht, um unsere partygeschädigten Mitbewohner nicht in der Regenerationsphase zu stören. Das passte uns ganz gut, so konnten wir abends erholt zur nächsten Party gehen und am Sonntag frisch und munter beginnen uns einzurichten. Nachmittags war natürlich der Blick auf Schland gerichtet, es gab ein fulminantes Fußballspiel, Pizza, Bier und n bißchen Prosecco im Garten... Und 4:1 haha!
Heute morgen hatte dann der Müßiggang ein Ende. Da hieß es rücken, räumen, suchen, klettern, Garten wässern, mit den Hundis spazieren, die einen fast perfekten Instinkt dafür haben, sich immer dorthin zu legen, wo man gerade irgendwas machen will...
Ansonsten sind sie ganz entzückend, nur ein bißchen irritiert von der ganzen Situation. Die bekommen gleich noch ein paar extra Streicheleinheiten für gute Führung und dann gehts ab in die Heia.
Alles in allem haben wir den Umzug ganz gut überstanden und ich fühle mich schon wieder als richtiger Berliner und zu hause. Jeder Tag beginnt mit Frühstück im Sonnenschein im Garten- ich muß mal Fotos machen, sobald ich den Fotoapparat gefunden habe- der Garten ist soooooo schön.
So, jetzt seid Ihr endlich im Bilde und ich freue mich über jeden Kommentar, da ich Euch doch tatsächlich schon ein bißchen vermisse.

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